Angefangen am: 24.01.2018; Verfasser: Franz Horn; (Entwurf)

Viktor und Liesel

Zwei neue Projektmitglieder betreten die Bühne
Das Projekt "Sebstversorger im Rentenalter" bekommt erste Formen



Inhaltsverzeichnis:

1. Die Qual der Wahl

Belgier, Noriker oder Rheinisch-Deutsches-Kaltblut

2. Liesel und Viktor

Zwei Noriker aus dem Norikum kommen ins Land der Chatten

3. Rasseportrait

Die wohl einzige Großpferderasserasse bei denen regelmäßig Hengstkämpfe austragen werden

4. Kapitel IV

Res

5. Kapitel V

Res

6. Kapitel VI

Res



 Die Qual der Wahl

 
Wunderschönes, leider verstümmeltes, Exemplar der Belgischen Rasse
Belgier, Rheinisch-Deutsches-Kaltblut oder doch Noriker

 Der Belgier
 Der klangvolle Name des Belgischen Kaltbluts aus Kindheitstagen hätte wohl den Ausschlag zu dieser Rasse gegeben, gäbe nicht die immer noch praktizierte Unsitte des Schweifkopierens. Nicht nur um diese Tierquälerei indirekt zu unterstützen, kamen Exemplare dieser großartigen Riesen mit ihrem Behang und ihrer Sanftmut, für mich der Inbegriff des Kaltbluts schlecht hin, nicht in Frage.

 Das Rheinisch-Deutsche-Kaltblut
 Hier befällt mich der subjektive Eindruck, dass die Vielfalt in den letzten Jahrzehnten etwas gelitten hat. Bei meiner Fahrprüfung zum Trainer-C Fahren durfte ich im Landgestüt Dillenburg ein wunderschönes Gespann dieser Rasse fahren, ein Jahr später starb eines der Pferde aus unbekannten Gründen. Wenn solche schweren Pferde in Boxen gehalten werden und dazu noch beschlagen sind, ist der sogenannte Hufmechanismus, der dem Herzen hilft, das Blut aus den Füßen zu pumpen, so gut wie nicht mehr vorhanden und dem einher geht dann eine schleichende Blutvergiftung! Als sehr Heimatverbundener Mensch hätte diese heimische Kaltblutrasse eigentlich den Zuschlag bekommen müssen. Als letztes sei noch Hurrican erwähnt, dieser berühmte Rheinisch-Deutsche Kaltbluthengst zog sich, mit 19 Jahren, in seiner Box angeblich eine Hufbeinbruch.

 Der Noriker oder, was gab den Ausschlag
 Da für mich das Eisen an den Hufen eine indirekte Tierquälerei darstellt und deshalb Eisenbeschlag auf keinen Fall in Frage kommt, muss es eine Rasse sein, deren Zuchtgebiet auf harten Böden ihre Hufform und Hufqualität mitbestimmt hat. Will man jetzt auch noch die Pferde zur Feldarbeit heranziehen, so sind große Hufe oft hinderlich. Auch die Wendigkeit und Trittsicherheit des Norikers waren wichtige Aspekte (z.B. beim Holzrücken).
 Eine absolute Seltenheit ist die Hengstweide bei den Norikern. Hier können die Deckhengste den halben Sommer lang mit ihren Artgenossen verbringen (natürlich Unbeschlagen). Ein Besuchermagnet ist der so genannte Hengstauftrieb, bei dem die Hengste ihre Rangordnung auskämpfen, um dann den Rest des Sommers auf der Sommerweide friedlich zusammenzuleben.
 Eine solche Vielfalt an Farben und Größen gibt es wohl bei keiner anderen Pferderasse mehr, so bekam der Noriker bei uns den Zuschlag, trotz der Entfernung zum Hauptzuchtgebiet.









 Liesel und Viktor

 
Am 30.12.2017 betreten zwei kaltblütige Siegertypen aus dem Norikum hessischen Boden

Viktor-Vulkan XVII. in Österreich bei seinem Züchter
Viktor mit Mutter
Viktor 02
Viktor 03
Die Vorfahren
Mit der Nummer 10 der 2002 geborene Habsburg Vulkan XVII, der Opa von Liesel und Viktor, hier 2012 bei den alljährlichen traditionellen Hengstkämpen in Rauris,
bevor es für 100 Tage mit 130 Hengsten auf die Sommeralm geht (immer am letzten Juni-Wochenenden eines Jahres)
2014 finden wir unseren Opa wieder, diesmal trägt er die Nummer 16


 Rasseportrait der Norkiker

 
Geschichte

Text Kapitel III
Sondertext
Text Kapitel III