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Eingestellt: 06.12.2015

Sehen und Entdecken

Herausgegeben 1993 vom Landkreis Limburg-Weilburg

   In dem folgenden Rätsel sind einige Fehler versteckt
 Wer alle Fehler in dem Rätsel als erstes findet, gewinnt eine Kutschfahrt durch Dorchheim, von der erwürdigen Nikolauskapelle zum Alten Amtshaus und danach zum Marienstätter Hof.
 Die Auflösung des Rätsels und der Gewinner werden hier bekannt gegeben.
 Der Gewinner erhält noch einen Sonderbonuspunkt, wenn er den Verantwortlichen dieses Rätsels nennen kann. Dieser berechtigt zur erweiterten Kutschfahrt, zurück zum Friedhof.


Eingestellt: 14.09.2016

  Des Rätsels (Teil) Lösung:

  Zum Ersten: es gab keine Zuschrift, die alle Fehler auflistete und so auch keine Kutschfahrt.

  Zum Zweiten: es ist mir mittlerweile unwichtig geworden, solche katastrophalen Artikel zu kommentieren und so sehe ich von der kompletten Auflösung des Rätsels ab.

  Nur so viel sei gesagt: nicht die um 2 Jahrhunderte vorverlegte erstmalige Erwähnung Dorchheims ist der gröbste Lapsus des Autors, hier könnte es sich um einen Denkfehler handeln, sondern die Tatsache, dass der Autor unser Dorf, in der Napoleonischen Zeit, Nassau zuordnete. Tatsächlich gehörte Dorchheim ab 1806 zum Großherzogtum Berg. Dieses Herzogtum gehörte zum Rheinbund und war nicht durch Napoleonische Truppen besetzt. 1807 war also, nicht wie behauptet, die Nassauische Regierung, sondern die Regierung des Großherzogtums Berg für das damals sogenannte "Amtshaus zu Dorchheim" zuständig. Von 1806 bis 1808 wurde das Großherzogtum Berg von einem Schwager Napoleons und danach von Napoleon selbst regiert. Die Dorchheimer waren also direkte Untertanen des französischen Kaisers.
  Was die Wappen auf dem als "Wappenplatte" bezeichneten Epitaph oder Grabplatte, in der Dorchheimer Nikolauskapelle, mit einem heutigen "Ellarer Gemeindewappen" zu tun haben, entzieht sich völlig meiner Kenntnis.
  Auch versuchte das Kloster Marienstatt nicht zu Beginn des 11. Jahrhunderts seinen Einfluss im Elbbachtal zu vergrößern, zu diesem Zeitpunkt gab es weder Kloster noch Zisterzienserorden.

  Hiermit will ich es belassen und überlasse es dem werten Leser selbst, sich ein Urteil zu bilden.