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  Eingestellt: 06.12.2015

Erste schriftliche Erwähnung Dorchheims


Inhaltsverzeichnis:

1. Erste schriftliche Erwähnung Dorchheims

2. Nochmal für alle, die es wissen wollen

3. Das Orginal




Erste schriftliche Erwähnung Dorchheims

  Die erste schriftliche Erwähnung Dorchheims und der Nikolauskapelle auf dem Dorchheimer Friedhof ist nach heutigem gesichertem wissenschaftlichem Stand 1211 und nicht 1215. Wer sich dafür interessiert, kann dies im Jahrbuch vom Landkreis Limburg-Weilburg 2015 nachlesen. Wem dies aber nicht Doktorand genug ist, empfehle ich als weitere Quelle das Hessische Landesamt für Geschichtliche Landeskunde, nachzulesen unter folgendem Link:
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde / Dorchheim
Hier wird die Ersterwähnung, nach unserem Hinweis vom 5.7.2015, mit „nach 1190“ angegeben. Nach nochmaliger schriftlicher Anfrage an das Hessische Landesamt für Geschichtliche Landeskunde wurde bestätigt, dass Alexander Horn mit seiner Ersterwähnung Dorchheims von 1211 „absolut richtig liegt“. Mit der Angabe „nach 1190“ wolle man nur darauf hinweisen, dass es noch mindestens eine Urkunde zwischen 1190 und 1211 geben muss, die aber verloren ging. Für die Ersterwähnung Mühlbachs gilt das gleiche, auch hier wurde die Ersterwähnung am 6.7.2015 auf „nach 1190“ geändert und uns bestätigt, dass wir mit der Ersterwähnung Mühlbachs von 1211 richtig liegen.
Dass Dorchheim seinen Geburtstag nicht wahrheitsgemäß feiert, liegt unseres Erachtens an der Profilierungssucht einiger, nicht in Dorchheim wohnenden, Hobbyhysterikern. Die üblichen Verdächtigen sitzen in Hangenmeilingen und Elbgrund und amüsieren sich über die Naivität der Dorchheimer, die es ohne fremde Hilfe nicht fertig bringen, eine 800-Jahrfeier zu organisieren und auch darüber, dass man den Dorchheimern wissentlich ein falsches Datum untergejubelt hat.
Mit dem Bistum Limburg haben wir noch weitere Komplizen dieser Fälscher Bande, hier sitzen diese nicht nur in Hangenmeilingen oder Elbgrund sondern auch in Dorchheim und Limburg.
Der folgende Link öffnet einen Artikel des Bistums vom 29.05.2015, wo wieder fälschlicher Weise, die Ersterwähnung der Nikolauskapelle zu Dorchheim mit dem Jahr 1272 angegeben wird. Auch die in diesem Artikel erwähnte Entstehungszeit der Kapelle, die das Hessische Landesamt für Geschichtliche Landeskunde mit „um 1100“ angibt, und hier mit „um 1190“ angegeben wird, ist uns ein Rätsel.
Bistum Limburg / Friedhofskapelle Dorchheim
Bistum Limburg
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Nochmal für alle, die es wissen wollen:

1. Im Jahr 1211 schrieb ein Mönch im Kloster Eberbach ein Güterverzeichnis dem so genannten oculus memorie (Auge der Erinnerung). Dieses Güterverzeichnis sollte alle Besitzungen des Klosters, bis zu dem damaligen Zeitpunkt, in einem Buch, auflisten. Dieses Güterverzeichnis gibt es noch im Original und liegt im Staatsarchiv Wiesbaden.
Dies ist unter namhaften Historikern unumstritten

2. Hier gibt es das Kapitel XXIII a, welches die Besitzungen des Klosters in Hadamar behandelt. In Hadamar hatte das Koster ab 1190 durch Schenkungen einen großen ummauerten Hof im Bereich der späteren Wasserburg und des heutigen Schlosses. Hatte dieser Mönch ein Kapitel fertig, so schrieb er in die letzte Zeile ein Datum, den sogenannten Grenzjahresvermerk und damit das Datum, an dem er das Kapitel verfasst hat, anschließend ließ er noch Platz, bis er das nächste Kapitel begann, um nachträglich noch Eintragungen machen zu können. Eintragungen die nach dem Grenzjahresvermerk gemacht wurden, sind manchmal Zeitlich sehr schwer einzuordnen. Bei der Ersterwähnung Dorchheims, der Kapelle von Dorchheim und Mühlbachs, handelt es sich aber um Eintragungen, die vor dem Grenzjahresvermerk gemacht wurden.
Dies ist unter namhaften Historikern unumstritten

3. Nach einer Schenkung an das Kloster Eberbach kommt es nach 1197 zum dritten Mal, zu einer Bestätigung dieser Ursprünglichen Schenkung. Ort dieser dritten Bestätigung, deren Urkunde leider verloren ging, war die Kirche in Dorchheim, so schrieb es der Mönch 1211. Sehr Wahrscheinlich war er noch im Besitz dieser Urkunde. Für Dorchheim gab es also eine Urkunde, die zwischen 1197 und 1211 ausgestellt wurde.
Dies ist unter namhaften Historikern unumstritten

4. Fakt ist: Im Jahr 1211 erwähnt ein Mönch in Eberbach schriftlich unseren Ort Dorchheim und unsere Kirche. So ist dies die Ersterwähnung Dorchheims und deren Kirche, obwohl wir wissen, dass es noch eine früherer Ersterwähnung geben muss.
Dies ist unter namhaften Historikern unumstritten

Für die Wahrheitsfindung wäre es sehr nützlich, wenn die Historiker (so darf sich ja leider jeder nennen, der schon mal Asterix gelesen hat), die öffentlich den Wahrheitsgehalt dieser Erwähnung oder sogar das Güterverzeichnis des Klosters Eberbach von 1211 selbst, anzweifeln, hier auch die Quellen ihrer Zweifel nennen würden, bevor sie, mit vielleicht unbelegten Behauptungen, eine mühsame Forschungsarbeit in den Dreck ziehen.



Eingestellt: 12.08.2015;

Das Orginal

Artikel im Jahrbuch des Landkreises Limburg-Weilburg 2015
Aufgrund der vielen Nachfragen hier der orginale, von Alexandet Horn geschriebene, Artikel über die Ersterwähnung Dorchheims und deren Kapelle.
Von der Redaktion des Jahrbuchs geprüft und für gut befunden.